Ein Interessent öffnet Ihre Website und entscheidet in wenigen Sekunden: Rufe ich hier an oder klicke ich weiter? Professionelle Fotos sind oft der Unterschied zwischen einem neuen Auftrag und einem verlorenen Kunden. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen konkret, welche Bilder Ihre Handwerker-Website braucht, was ein Shooting kostet und worauf Sie bei der Fotografen-Auswahl achten sollten.
Inhalt
- Bedeutung professioneller Fotos für Ihr Handwerk
- Kosten eines Fotoshootings für Handwerker
- Den richtigen Fotografen finden
- Essenzielle Fotos für Ihre Handwerkerwebsite
- Tipps für authentische Mitarbeiterfotos
- Optimale Präsentation Ihres Fuhrparks
- Die technische Ausgestaltung Ihres Fotoshootings
- Vielseitige Nutzung Ihrer Bilder für Marketing
- Fazit und Ausblick
Bedeutung professioneller Fotos für Ihr Handwerk
Wenn ein potenzieller Kunde nach einem Fliesenleger, Elektriker oder Schreiner sucht, vergleicht er mehrere Websites. Die Betriebe mit echten Fotos von Projekten und Team wirken sofort glaubwürdiger als die mit Stockfotos oder gar keinen Bildern.
Die Sprache der Bilder in der Kundengewinnung
Ein Foto einer frisch verlegten Natursteintreppe oder einer maßgefertigten Einbauküche zeigt in einer Sekunde, was Absätze voller Text nicht vermitteln können. Handwerk lebt vom Sehen und Anfassen – und auf der Website übernehmen Bilder diese Rolle. Professionelle Bilder sind daher ein zentraler Bestandteil von professionellem Webdesign und einer durchdachten digitalen Storytelling-Strategie.
Studien belegen, dass das Design einer Website 94% des ersten Eindrucks beeinflusst. Authentische, professionelle Bilder steigern dabei die wahrgenommene Vertrauenswürdigkeit erheblich. Ein gut fotografiertes Vorher-Nachher-Projekt oder ein authentisches Teamfoto vermittelt Kompetenz und Zuverlässigkeit – zwei Eigenschaften, die im Handwerk Gold wert sind.
Authentische Bilder versus Stockfotos
Viele Betriebe greifen aus Kostengründen auf Stockfotos zurück. Doch gerade im Handwerk kann dies kontraproduktiv sein. Kunden erkennen generische Bilder sofort und fragen sich unweigerlich: “Wenn der Betrieb keine eigenen Projektfotos zeigt, hat er überhaupt Referenzen?”
Was echte Bilder Ihres Betriebs leisten:
- Der Kunde sieht, wie sauber Sie arbeiten – nicht irgendein Model im Blaumann
- Ihr Team bekommt ein Gesicht, bevor der Monteur vor der Tür steht
- Ihre Werkstatt zeigt: Hier wird ordentlich gearbeitet, nicht improvisiert
- Kein Konkurrent hat dieselben Bilder auf seiner Seite
Der Mehrwert professioneller Aufnahmen
Für Instagram-Stories reicht das Smartphone. Aber für die Website, die jahrelang Kunden überzeugen soll? Da lohnt sich ein Profi. Ein erfahrener Fotograf weiß, wie er eine dunkle Werkstatt richtig ausleuchtet, wie er Schweißnähte scharf abbildet und wie er Ihre CNC-Fräse so in Szene setzt, dass sie nach Präzision aussieht – nicht nach Industriehalle.
Ein Kunde denkt unbewusst: “Wer sich um gute Fotos kümmert, kümmert sich auch um meine Baustelle.” Das ist keine Theorie – Betriebe mit professionellen Bildern bekommen mehr Anfragen und können oft höhere Preise durchsetzen. Die Investition in Fotos ist ein Hebel für bessere Conversion-Rates.
Wenn in Ihrer Stadt fünf Dachdecker um dieselben Aufträge konkurrieren, gewinnt oft der mit der überzeugendsten Website. Bilder vom Team auf dem Dach, von sauber verlegten Ziegeln, vom beschrifteten Transporter – das schafft Vertrauen, bevor das erste Telefonat stattfindet. In Kombination mit lokalem SEO für Handwerker und Dienstleister sorgen professionelle Bilder dafür, dass Sie nicht nur gefunden werden, sondern auch überzeugen.
Ein einziges Shooting liefert Bilder für Jahre: Website, Google-Unternehmensprofil, Facebook-Seite, Stellenanzeigen, Flyer für die Baumesse. Die 800 Euro für einen Halbtag rechnen sich schnell, wenn Sie das Material über alle Kanäle nutzen.
Praxisbeispiel: Schuhmacher Frästechnik
Ein gutes Beispiel aus unserer Praxis: Bei der Erstellung der neuen Website für Schuhmacher Frästechnik – einen Spezialisten für das nachträgliche Fräsen von Fußbodenheizungen – haben wir den Betrieb bei der Vorbereitung eines professionellen Fotoshootings beratend unterstützt. Das Ergebnis: authentische Mitarbeiterporträts und überzeugende Fuhrpark-Aufnahmen, die das handwerkliche Know-how des Teams widerspiegeln. Bereits einen Tag nach dem Launch der Website gingen die ersten Online-Anfragen von interessierten Kunden ein – ein Beleg dafür, wie stark professionelle Fotos die Conversion-Rate beeinflussen können.
Kosten eines Fotoshootings für Handwerker
Bevor Sie einen Fotografen beauftragen, sollten Sie wissen, was auf Sie zukommt. Die gute Nachricht: Ein solides Shooting für einen Handwerksbetrieb ist günstiger als die meisten denken.
Typische Preisstrukturen
Die Kosten für ein Fotoshooting variieren je nach Umfang, Dauer und Expertise des Fotografen. Folgende Preiskategorien sind üblich:
Stundensätze:
- Basisleistungen: 50-80 € pro Stunde
- Erfahrene Fotografen: 90-150 € pro Stunde
- Spezialisierte Businessfotografie: ab 120 € pro Stunde
Tagespauschalen:
- Halbtägige Shootings (4 Stunden): 400-600 €
- Ganztägige Shootings (8 Stunden): 800-1.000 €
Für Handwerksbetriebe empfiehlt sich oft ein halbtägiges oder ganztägiges Shooting, um alle wichtigen Bereiche abzudecken – von Mitarbeiterporträts über Werkstattaufnahmen bis hin zum Fuhrpark.
Einflussfaktoren auf die Preisgestaltung
Die endgültigen Kosten werden von mehreren Faktoren beeinflusst:
Erfahrung und Spezialisierung des Fotografen: Fotografen mit Erfahrung im Handwerksbereich können Ihr Unternehmen besser in Szene setzen, verlangen aber meist höhere Honorare.
Umfang des Shootings: Je mehr Bereiche abgedeckt werden sollen, desto höher fällt der Zeitaufwand und damit der Preis aus.
Bildbearbeitung: Die Nachbearbeitung ist ein wichtiger Kostenfaktor. Viele Fotografen berechnen hierfür etwa 80 € pro Stunde oder bieten Pauschalen an.
Zusätzliche Kostenpunkte
Neben dem reinen Fotoshooting fallen weitere Posten an:
Anfahrtskosten: Für Anfahrten berechnen Fotografen oft 0,65-0,95 € pro Kilometer.
Nutzungsrechte: Die kommerziellen Nutzungsrechte für die Fotos beginnen häufig bei etwa 200 €. Achten Sie darauf, dass Sie die Bilder umfassend für Ihre Webseite, Social Media und Printmaterialien verwenden dürfen.
Druck und Materialien: Falls Sie gedruckte Ergebnisse wünschen, kommen Kosten für Abzüge oder Fotobücher hinzu.
Kostensparende Maßnahmen
Um das Budget effizient einzusetzen, können Sie folgende Strategien verfolgen:
- Planen Sie das Shooting gut durch, um die Zeit vor Ort optimal zu nutzen
- Bereiten Sie Räumlichkeiten, Fahrzeuge und Werkzeuge vorab vor
- Priorisieren Sie die wichtigsten Bereiche, falls ein umfassendes Shooting das Budget sprengt
- Vereinbaren Sie ein Paket statt Stundenabrechnungen, wenn möglich
- Teilen Sie sich die Kosten mit anderen Handwerksbetrieben aus Ihrem Netzwerk für gemeinsame Shootingtermine
Rechnen Sie mal: Ein Shooting für 600 Euro, das Ihnen über drei Jahre jeden Monat auch nur einen zusätzlichen Auftrag bringt, hat sich nach dem ersten Projekt amortisiert. Der Rest ist Gewinn.
Den richtigen Fotografen finden
Nicht jeder Fotograf kann Handwerk. Wer sonst Hochzeiten oder Produktfotos für Online-Shops macht, tut sich schwer mit dunklen Werkstätten, staubigen Baustellen und kamerascheuem Personal. Suchen Sie gezielt nach jemandem mit Erfahrung in Ihrem Bereich.
Spezialisierte Fotografen identifizieren
Achten Sie bei der Suche auf Fotografen mit nachweislicher Erfahrung im Handwerksbereich. Diese wissen, wie Werkstätten, Materialien und handwerkliche Arbeiten wirkungsvoll abgelichtet werden. Prüfen Sie deren Portfolios gezielt nach:
- Beispielfotos von Handwerksbetrieben
- Darstellung von Arbeitsprozessen
- Detailaufnahmen von Werkstücken
- Porträts von Handwerkern bei der Arbeit
Ein qualifizierter Handwerksfotograf versteht die besonderen Herausforderungen Ihrer Branche und bringt das nötige Fachwissen mit, um Werkzeuge, Materialien und fertige Produkte ins rechte Licht zu rücken.
Bewertung der Portfolio-Qualität
Bei der Durchsicht des Portfolios eines Fotografen sollten Sie auf folgende Aspekte achten:
- Technische Qualität: Sind die Bilder scharf, gut ausgeleuchtet und professionell bearbeitet?
- Bildsprache: Passt der Stil des Fotografen zu Ihrem Betrieb und Ihrer angestrebten Außenwirkung?
- Vielseitigkeit: Kann der Fotograf verschiedene Motive und Situationen ansprechend umsetzen?
- Authentizität: Wirken die abgebildeten Handwerker und Arbeitsabläufe natürlich oder gestellt?
Wichtige Fragen im Vorgespräch
Führen Sie vor einer Entscheidung ein ausführliches Gespräch mit potenziellen Fotografen. Klären Sie dabei:
- Wie bereiten Sie sich auf ein Shooting in einem Handwerksbetrieb vor?
- Welche Erfahrung haben Sie mit der Beleuchtung in Werkstätten?
- Wie gehen Sie mit den Besonderheiten meines Gewerks um?
- Können Sie Referenzen von anderen Handwerksbetrieben nennen?
- Wie sieht der zeitliche Ablauf von der Aufnahme bis zur Lieferung der fertigen Bilder aus?
- Welche Nutzungsrechte erhalte ich an den Fotos?
Angebote vergleichen
Holen Sie mehrere Angebote ein und achten Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern auf das Gesamtpaket:
- Umfang des Shootings (Anzahl der Motive, Dauer)
- Nachbearbeitung und Bildauswahl
- Format und Auflösung der gelieferten Bilder
- Nutzungsrechte
Wichtig: Ihr Team muss sich vor der Kamera wohlfühlen. Ein Fotograf, der mit Menschen umgehen kann und Ihre Mitarbeiter nicht wie Statisten behandelt, bekommt natürlichere Bilder. Fragen Sie im Vorgespräch, wie er mit Foto-Muffeln umgeht – die gibt es in jedem Betrieb.
Tipp: Fragen Sie befreundete Betriebe nach Empfehlungen. Ein Fotograf, der schon Schreiner, SHK-Betriebe oder Metallbauer fotografiert hat, braucht weniger Einarbeitung und liefert schneller gute Ergebnisse.
Essenzielle Fotos für Ihre Handwerkerwebsite
Nicht jedes Foto ist gleich wichtig. Diese fünf Kategorien sollten Sie beim Shooting abdecken – sortiert nach Priorität für die meisten Handwerksbetriebe:
Projektdokumentation mit aussagekräftigen Vorher-Nachher-Bildern
Vorher-Nachher-Bilder gehören zu den wirkungsvollsten visuellen Elementen auf einer Handwerkerwebsite. Sie dokumentieren den Mehrwert Ihrer Arbeit auf einen Blick. Achten Sie bei solchen Aufnahmen auf identische Bildausschnitte und ähnliche Lichtverhältnisse, damit der Vergleich fair und eindrucksvoll ist. Fotografieren Sie beispielsweise ein renovierungsbedürftiges Bad aus demselben Winkel wie das fertig sanierte Ergebnis.
Bei Malerarbeiten kann der Kontrast zwischen abgenutzten, fleckigen Wänden und dem frischen, gleichmäßigen Anstrich überzeugen. Bei Tischlerarbeiten zeigen Sie das rohe Holz und daneben das fertige Möbelstück mit seiner eleganten Form und perfekten Oberfläche.
Authentische Mitarbeiterporträts schaffen Vertrauen
Authentische Mitarbeiterfotos vermitteln ein Gefühl von Vertrautheit und Nahbarkeit. Kunden möchten wissen, wer bei ihnen ins Haus kommt oder ihre Projekte bearbeitet. Statt steifer Portraitaufnahmen vor neutralem Hintergrund wirken Bilder der Mitarbeiter bei ihrer tatsächlichen Arbeit wesentlich überzeugender.
Zeigen Sie den Tischler an der Hobelmaschine, den Elektriker bei einer Verkabelung oder den Fliesenleger beim präzisen Verlegen eines Musters. Natürliche Arbeitskleidung und ein konzentrierter Gesichtsausdruck unterstreichen die Professionalität und das handwerkliche Geschick.
Werkstatteinblicke demonstrieren Kompetenz
Fotos aus Ihrer Werkstatt oder von Ihren Baustellen geben einen authentischen Einblick in Ihre tägliche Arbeit. Diese Aufnahmen vermitteln Fachkompetenz und demonstrieren Ihre technische Ausstattung. Eine ordentliche, gut organisierte Werkstatt mit modernen Maschinen signalisiert Professionalität.
Zeigen Sie spezifische Arbeitsprozesse: einen Schreiner beim Furnieren, einen Metallbauer beim Schweißen oder einen Dachdecker bei der Verlegung von Ziegeln. Achten Sie auf gute Lichtverhältnisse und interessante Perspektiven, die den handwerklichen Prozess optimal zur Geltung bringen.
Detailaufnahmen zeigen handwerkliche Präzision
Während Übersichtsaufnahmen das Gesamtbild vermitteln, zeigen Detailfotos die handwerkliche Präzision. Fotografieren Sie besondere handwerkliche Herausforderungen, spezielle Techniken oder außergewöhnliche Materialien in Nahaufnahme. Ein präzise ausgeführter Holzverbund, eine kunstvolle Stuckarbeit oder eine sauber verfugte Wandfläche – solche Details unterstreichen Ihr Qualitätsniveau.
Makroaufnahmen von Oberflächen, Texturen und Materialien können ästhetisch besonders ansprechend sein und gleichzeitig die Sorgfalt Ihrer Arbeit dokumentieren. Denken Sie auch an Aufnahmen von Spezialwerkzeugen bei ihrem Einsatz – sie unterstreichen Ihre fachliche Kompetenz und technische Ausstattung.
Diese vielseitige Bildsprache schafft ein authentisches Gesamtbild Ihres Handwerksbetriebs und spricht potenzielle Kunden auf verschiedenen Ebenen an – emotional durch Mitarbeiterporträts und rational durch überzeugende Vorher-Nachher-Vergleiche und Detailaufnahmen präziser Handwerkskunst. Weitere Beispiele erfolgreicher Handwerker-Websites finden Sie in unseren Referenzen.
Tipps für authentische Mitarbeiterfotos
Kunden beauftragen keine Firmen, sie beauftragen Menschen. Wenn jemand einen Installateur ins Haus lässt, will er vorher wissen, wer da klingelt. Teamfotos auf der Website nehmen die Unsicherheit – und unterscheiden Sie von Betrieben, die sich hinter anonymen Stockfotos verstecken.
Natürliche Arbeitsumgebung statt Studiozwang
Die überzeugendsten Mitarbeiterfotos entstehen direkt in der authentischen Arbeitsumgebung. Statt steifer Studioaufnahmen vor künstlichen Hintergründen setzen Sie auf:
- Aufnahmen in der Werkstatt mit typischen Arbeitsgeräten
- Fotos an realen Baustellen oder bei tatsächlichen Kundenprojekten
- Mitarbeiter in ihrer üblichen Arbeitskleidung, nicht im unnatürlichen “Sonntagsstaat”
Diese Umgebungen erzeugen nicht nur authentischere Bilder, sondern lassen die Mitarbeiter sich auch wohler fühlen, was sich unmittelbar in entspannteren Gesichtsausdrücken widerspiegelt.
Verschiedene Arten von Teamaufnahmen kombinieren
Ein umfassendes Fotokonzept beinhaltet:
- Gesamtteamaufnahmen: Zeigen Sie die Stärke und den Zusammenhalt Ihres gesamten Betriebs.
- Abteilungsbilder: Präsentieren Sie spezialisierte Teams wie Elektrik, Sanitär oder Verwaltung.
- Portraitaufnahmen: Einzelportraits mit Namen und Position geben Ihrem Unternehmen ein persönliches Gesicht.
- Interaktionsbilder: Fotos von Mitarbeitern in Aktion oder im Gespräch wirken dynamischer als statische Aufnahmen.
Besonders wertvoll: Dokumentieren Sie auch Ihren Ausbildungsbereich mit Azubis und Ausbildern, was Ihr Engagement für die Branchenzukunft unterstreicht.
Authentizität statt Perfektion
Professionelle Mitarbeiterfotos müssen nicht perfekt durchgestylt sein. Tatsächlich sind es oft die kleinen “Unvollkommenheiten”, die Bilder glaubwürdig machen:
- Zeigen Sie konzentrierte Gesichter bei der Arbeit anstatt gekünstelter Lächeln
- Fangen Sie echte Momente wie Besprechungen oder Problemlösungen ein
- Dokumentieren Sie präzise Handgriffe und Detailarbeiten, die handwerkliches Können zeigen
Die richtige Atmosphäre beim Shooting ist entscheidend. Lockere Gespräche während der Aufnahmen helfen, natürliche Gesichtsausdrücke zu erzeugen und Anspannung abzubauen.
Integration ins Corporate Design
Damit Ihre Mitarbeiterfotos nicht wie Fremdkörper wirken:
- Achten Sie auf einheitliche Bildsprache bei allen Aufnahmen
- Verwenden Sie Unternehmensfarben als Akzente in Kleidung oder Hintergrund
- Sorgen Sie für einen konsistenten Bildstil bei der Nachbearbeitung
- Planen Sie die Verwendung auf Website, Social Media und Printmaterialien
Professionell produzierte Mitarbeiterfotos sind keine Einmal-Investition, sondern vielseitig einsetzbares Bildmaterial, das Ihr Unternehmen nachhaltig präsentiert und Kundenvertrauen aufbaut.
Optimale Präsentation Ihres Fuhrparks
Ihre Fahrzeuge fahren jeden Tag durch die Stadt – und werden gesehen. Auf der Website erfüllen Fuhrpark-Fotos zwei Funktionen: Sie zeigen, dass Sie professionell aufgestellt sind, und sie schaffen Wiedererkennung, wenn der Kunde Ihren Transporter später auf der Straße sieht.
Strategische Vorbereitung für beeindruckende Fahrzeugfotos
Vor dem ersten Klick ist eine gründliche Vorbereitung entscheidend:
- Fahrzeuge reinigen: Gründlich waschen und polieren – besonders bei hellen Fahrzeugen fallen Verschmutzungen sofort auf
- Beschriftungen prüfen: Stellen Sie sicher, dass alle Logos und Firmenbeschriftungen gut erkennbar und nicht beschädigt sind
- Standort auswählen: Fotografieren Sie vor dem Firmengebäude oder an einem Ort, der zum Handwerk passt
- Optimale Tageszeit: Frühmorgens oder spätnachmittags sorgt weiches Licht für ansprechende Ergebnisse ohne harte Schatten
Perspektiven und Bildwinkel für maximale Wirkung
Die Wahl des richtigen Blickwinkels entscheidet über die Wirkung Ihrer Fahrzeugfotos:
- Klassische Frontalansicht: Zeigt Ihr Firmenlogo auf der Motorhaube oder Windschutzscheibe
- Dynamische 45-Grad-Perspektive: Vermittelt mehr Tiefe und lässt das Fahrzeug imposanter wirken
- Seitenansicht: Ideal, um längliche Beschriftungen und das komplette Fahrzeugdesign zu zeigen
- Vogelperspektive: Ermöglicht einen umfassenden Überblick, besonders bei Fahrzeugflotten
Auch ungewöhnliche Perspektiven können beeindrucken – versuchen Sie Aufnahmen aus der Froschperspektive, um Ihre Transporter kraftvoller erscheinen zu lassen.
Detailaufnahmen und Branding-Elemente
Vergessen Sie nicht die kleinen, aber wichtigen Details Ihrer Fahrzeuge:
- Nahaufnahmen von Firmenschildern und Beschriftungen
- Handwerksspezifische Ausstattung wie Leitern, Werkzeugkästen oder Spezialvorrichtungen
- Innenausstattung bei spezialisierten Fahrzeugen mit Werkbänken oder Regalssystemen
- Detailfotos von Fahrzeugtüren mit Kontaktdaten und Logo
Fahrzeuge in Aktion: Authentizität zeigen
Besonders wirkungsvoll sind Fotos, die Ihre Fahrzeuge im täglichen Einsatz zeigen:
- Fahrzeug bei der Ankunft beim Kunden
- Be- und Entladen von Materialien und Werkzeug
- Mitarbeiter am Fahrzeug während der Arbeitsvorbereitung
- Fahrzeug im Kontext einer Baustelle oder eines Kundenprojekts
Diese “Action-Shots” wirken authentischer als statische Aufnahmen und vermitteln Dynamik und Professionalität.
Bildkomposition und technische Aspekte
Für technisch hochwertige Ergebnisse beachten Sie:
- Hintergrund prüfen: Vermeiden Sie störende Elemente oder unruhige Kulissen
- Blende zwischen f/8 und f/11 für optimale Schärfentiefe
- Stativ verwenden für ruhige, verwacklungsfreie Aufnahmen
- Mehrere Fahrzeuge staffeln, um Tiefenwirkung zu erzeugen und die Flottengröße zu betonen
Mit diesen Tipps schaffen Sie aussagekräftige Bilder Ihres Fuhrparks, die Kunden überzeugen und Ihr Handwerksunternehmen optimal repräsentieren.
Die technische Ausgestaltung Ihres Fotoshootings
Sie müssen kein Technik-Experte sein – aber diese Grundlagen sollten Sie kennen, um mit Ihrem Fotografen auf Augenhöhe zu sprechen und die richtigen Dateien zu bekommen.
Beleuchtung – Das A und O für gelungene Aufnahmen
Die Beleuchtung bestimmt maßgeblich die Qualität Ihrer Bilder. In Werkstätten und Produktionsräumen stellen unterschiedliche Lichtverhältnisse eine Herausforderung dar:
- Natürliches Licht nutzen, wo immer möglich – besonders bei Teamfotos
- LED-Panels für gleichmäßige Ausleuchtung dunkler Innenräume einsetzen
- Aufheller verwenden, um Schatten zu reduzieren und Details hervorzuheben
- Reflexschirme helfen, das vorhandene Licht optimal zu lenken
Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von Mischlicht aus verschiedenen Lichtquellen. Dies führt zu unnatürlichen Farbtönen, die selbst durch Nachbearbeitung kaum korrigierbar sind. Planen Sie stattdessen die Beleuchtung einheitlich und achten Sie auf eine korrekte Weißbalance.
Bildformate und Auflösungen für vielseitige Verwendung
Die technischen Anforderungen an Bilder variieren je nach Verwendungszweck. Für Ihre Handwerker-Website sollten Sie folgende Standards beachten:
- Header-Bilder: 1920 × 1080 Pixel für optimale Darstellung
- Mitarbeiterporträts: 800 × 1000 Pixel für gute Detaildarstellung
- Fahrzeug- und Werkstattaufnahmen: 1200-1500 Pixel Breite
- JPG-Format für Fotos mit vielen Farbnuancen
- PNG-Format für Grafiken und Bilder mit transparentem Hintergrund
- WebP als modernes Format für schnellere Ladezeiten
Die Dateigröße sollte für Webseiten 200-300 KB pro Bild nicht überschreiten, um Ladezeiten kurz zu halten.
RAW-Format und Nachbearbeitung
Bitten Sie Ihren Fotografen, im RAW-Format zu fotografieren. Dieses Format speichert alle Bildinformationen und erlaubt umfangreiche Nachbearbeitungen:
- Anpassung der Helligkeit ohne Qualitätsverlust
- Farbkorrekturen für einheitlichen Look
- Entfernung störender Elemente
- Optimierung von Kontrast und Schärfe
Die Nachbearbeitung sorgt für einen professionellen, einheitlichen Auftritt aller Bilder und kann kleine Mängel beheben, die beim Shooting übersehen wurden.
Kommunikation mit dem Fotografen
Besprechen Sie vor dem Shooting folgende technische Details mit Ihrem Fotografen:
- Gewünschte Bildstile und Farbstimmungen
- Benötigte Bildformate und Ausrichtungen (Quer- und Hochformat)
- Klarheit über Nutzungsrechte und Weitergabeoptionen
- Lieferformate (bearbeitete JPGs und Originalaufnahmen)
- Zeitplan für die Nachbearbeitung und Lieferung
Ein detailliertes Briefing spart Zeit und gewährleistet, dass Sie genau die Bilder erhalten, die Sie für Ihre Webpräsenz benötigen. Vereinbaren Sie auch, dass die Bilder in mehreren Formaten geliefert werden – optimiert für Web, aber auch in höherer Auflösung für Druckerzeugnisse.
Mit diesen technischen Grundlagen schaffen Sie die Voraussetzungen für Bildmaterial, das Ihren Handwerksbetrieb professionell und authentisch präsentiert.
Vielseitige Nutzung Ihrer Bilder für Marketing
Die meisten Betriebe nutzen ihre Shooting-Bilder nur auf der Website – und verschenken 80% des Potenzials. Dieselben Fotos funktionieren auf Facebook, in Google My Business, auf Stellenanzeigen und im Messeprospekt. Hier die wichtigsten Einsatzorte:
Website-Optimierung durch authentisches Bildmaterial
Die Website ist Ihr digitales Schaufenster. Hier zählt jedes Bild:
- Startseite: Platzieren Sie hier Ihre besten Teamfotos oder Aufnahmen von Referenzprojekten
- Über-uns-Seite: Porträts der Geschäftsführung und des Teams schaffen Vertrauen
- Leistungsseiten: Zeigen Sie Ihre Handwerker bei der Arbeit und fertige Projekte
- Karrierebereich: Authentische Einblicke in den Arbeitsalltag überzeugen potenzielle Bewerber
Studien belegen die Wirkung: Laut einer Untersuchung von Hostinger erzielen authentische und originale Bilder 20% mehr Engagement als Stockfotos. Zudem können hochwertige Produktbilder die Conversion-Rate um bis zu 60% steigern.
Social-Media-Strategien mit passenden Bildformaten
Ein Shooting liefert Content für Monate. Posten Sie jede Woche ein Bild aus dem Fundus – fertige Projekte, Team bei der Arbeit, Detailaufnahmen. Die optimalen Formate pro Plattform:
- Instagram: Format 1080 x 1080 Pixel für quadratische Posts, 1080 x 1920 für Stories
- Facebook: 1200 x 630 Pixel für geteilte Links, 1200 x 1200 für Posts
- Pinterest: 1000 x 1500 Pixel für Pins
Wussten Sie? Visuelle Inhalte erzielen in sozialen Medien deutlich mehr Reichweite – laut Sprout Social sind Bild- und Video-Posts die engagementstärksten Formate auf allen Plattformen.
Printmaterialien und Werbemittel
Ihre Bilderdatenbank liefert Material für:
- Flyer und Broschüren
- Messeauftritte und Roll-Ups
- Fahrzeugbeschriftungen
- Anzeigen in lokalen Medien
- Kundenmailings
Tipp: Achten Sie auf ausreichend hohe Auflösungen (300 dpi) für Druckmaterialien.
Personalgewinnung mit authentischen Einblicken
Gute Leute wollen wissen, wo sie arbeiten werden. Eine Stellenanzeige mit echten Werkstattfotos und Teambildern zieht mehr Bewerber an als “Wir bieten ein angenehmes Arbeitsklima” ohne Beweis.
- Gestalten Sie ansprechende Stellenanzeigen mit echten Mitarbeiterfotos
- Zeigen Sie auf Karriereseiten den echten Arbeitsalltag
- Nutzen Sie Bilder für Azubi-Kampagnen in Schulen und auf Messen
Laut einer LinkedIn-Studie berücksichtigen 75% der Arbeitssuchenden die Arbeitgebermarke, bevor sie sich bewerben – authentische Einblicke in den Arbeitsalltag spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Zentrale Verwaltung Ihrer Bilddatenbank
Um das volle Potenzial Ihrer Bilder auszuschöpfen, sollten Sie diese systematisch archivieren:
- Erstellen Sie ein zentrales Ablagesystem (Cloud oder Server)
- Kategorisieren Sie Bilder nach Projekten, Mitarbeitern, Maschinen etc.
- Vergeben Sie aussagekräftige Dateinamen und Schlagworte
- Dokumentieren Sie Nutzungsrechte und Einwilligungen
So haben Sie und Ihre Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf passende Bilder für alle Marketingaktivitäten.
Mit einer durchdachten Nutzungsstrategie für Ihre Fotos maximieren Sie den Wert Ihres Fotoshootings und stärken nachhaltig die Außendarstellung Ihres Handwerksbetriebs. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Website als Vertriebsmitarbeiter fungieren kann.
Fazit und Ausblick
Fassen wir zusammen: Ein Fotoshooting kostet zwischen 400 und 1.500 Euro – und liefert Material, das Sie jahrelang nutzen. Betriebe mit professionellen Bildern wirken vertrauenswürdiger, bekommen mehr Anfragen und können höhere Preise durchsetzen.
Kosten und Nutzen im Überblick
Die Investition in ein professionelles Fotoshooting für Ihren Handwerksbetrieb variiert je nach Umfang:
- Basispaket für ein Business-Fotoshooting: etwa 200-400 € für 30-60 Minuten
- Ganztägige Shootings: zwischen 1.500 und 2.500 €
- Zusätzliche Faktoren: Anfahrtskosten, Bildbearbeitung und spezielle Anforderungen
Dem gegenüber steht ein substanzieller Mehrwert:
- Stärkung Ihrer Marke und Ihres Unternehmensimages
- Vertrauensbildung bei potenziellen Kunden durch authentische Darstellung
- Differenzierung von Mitbewerbern, die oft auf Stockfotos setzen
- Vielfältige Einsatzmöglichkeiten auf allen Kommunikationskanälen
Checkliste für Ihr nächstes Fotoshooting
Um den maximalen Nutzen aus Ihrem Fotoshooting zu ziehen, befolgen Sie diese Schritte:
- Strategische Planung
- Definieren Sie klare Ziele und gewünschte Motive
- Erstellen Sie einen detaillierten Zeitplan
- Wählen Sie passende Locations innerhalb Ihres Betriebs
- Vorbereitung
- Räumen Sie Arbeitsplätze auf und reinigen Sie Werkzeuge/Maschinen
- Stimmen Sie Arbeitskleidung und Corporate Design ab
- Bereiten Sie Werkstücke und Materialien für Detail-Aufnahmen vor
- Durchführung
- Planen Sie ausreichend Zeit für verschiedene Lichtverhältnisse
- Dokumentieren Sie verschiedene Arbeitsprozesse
- Achten Sie auf eine authentische Darstellung Ihrer Mitarbeiter
- Nachbereitung und Nutzung
- Organisieren Sie die Bilder in einer strukturierten Datenbank
- Kennzeichnen Sie Fotos nach Einsatzzwecken und Themen
- Integrieren Sie die Bilder systematisch in Ihre Marketingaktivitäten
Langfristige Bildstrategie entwickeln
Professionelle Fotos sind keine einmalige Angelegenheit. Planen Sie regelmäßige Aktualisierungen Ihres Bildmaterials:
- Führen Sie mindestens jährlich ein Update-Shooting durch
- Dokumentieren Sie neue Projekte, Mitarbeiter und Technologien
- Ersetzen Sie veraltete Aufnahmen, die nicht mehr Ihren aktuellen Standards entsprechen
Die Pflege einer aktuellen Bilderdatenbank sorgt dafür, dass Ihr Handwerksbetrieb stets zeitgemäß und professionell präsentiert wird.
Der Aufwand lohnt sich. Ein halber Tag Vorbereitung, ein halber Tag Shooting – und Sie haben Bildmaterial für die nächsten drei bis fünf Jahre. Starten Sie mit den wichtigsten Motiven (Projekte, Team, Fuhrpark) und bauen Sie Ihre Bilderdatenbank mit jedem neuen Projekt aus.
Sie planen ein Fotoshooting und brauchen eine Website, die das Beste aus den Bildern herausholt? Sprechen Sie mit uns – wir beraten Sie gern, welche Bilder für Ihre neue Handwerker-Website wirklich wichtig sind.